Erklärung des Außenministeriums der Republik Aserbaidschan

Wie es von den armenischen offiziellen Quellen angekündigt wurde, begannen die Streitkräfte der Republik Armenien am 6. November 2014 provokative, groß angelegte Militärübungen in den besetzten Gebieten der Republik Aserbaidschan mit Einsatz von etwa 47.000 Soldaten und über 3000 Militärtechnik.

Die Luftstreitkräfte der Republik Armenien flogen provokative und bedrohliche Kampfflüge über die Verteidigungsstellungen der aserbaidschanischen Streitkräfte.

Am 12. November machten zwei Kampfhubschrauber Mi-24 der Luftstreitkräfte der Republik Armenien Angriffsmanöver in unmittelbarer Nähe der Stellungen der Streitkräfte der Republik Aserbaidschan in der Nähe des Dorfes Kengerly im besetzten Bezirk Agdam der Republik Aserbaidschan, wo einer der Hubschrauber abgeschossen wurde.

Der abgeschossene Hubschrauber gehört zum 15. Flugstützpunkt des Erebuni-Militärstützpunktes, der in der Nähe von Yerevan stationiert ist. Die Besatzungsmitglieder des Hubschraubers waren Angehörige der armenischen Streitkräfte. Das ist ein weiterer Beweis für die armenische Aggression und direkte Beteiligung der armenischen Streitkräfte an der Besetzung der aserbaidschanischen Gebiete und weitere Anwendung von Gewalt durch die Republik Armenien gegen die Republik Aserbaidschan.

Der Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen bekräftigt in seiner Resolution 853 (1993) die Souveränität und die territoriale Integrität der Republik Aserbaidschan, „verurteilt die Besetzung des Bezirks Agdam und aller anderen kürzlich besetzten Gebiete der Republik Aserbaidschan" und „fordert den sofortigen, vollständigen und bedingungslosen Abzug der Besatzungstruppen aus dem Bezirk Agdam und allen anderen vor kurzem besetzten Gebieten der Republik Aserbaidschan".

Diese Forderungen des UN-Sicherheitsrates wurden durch die Republik Armenien bisher nicht erfüllt. Armenien weigert sich nicht nur aus den besetzten Gebieten der Republik Aserbaidschan umgehend zurückzuziehen, stärkt weiterhin ihre militärische Präsenz und Fähigkeit in den genannten Gebieten und organisiert dort groß angelegte militärische Aktionen in eklatanter Verletzung des Völkerrechts, der einschlägigen UN-Resolutionen und des Waffenstillstand-Regimes.

Den Einsatz von schweren Waffen, kontinuierliche Flüge über die besetzten Gebiete der Republik Aserbaidschan und die Angriffe auf Stellungen der Streitkräfte der Republik Aserbaidschan sind in der offiziellen Internetseite des Präsidenten von Armenien und in den Nachrichten, Foto- und Videomaterialen der armenischen Massenmedien deutlich zu sehen.

Es sollte in Kenntnis genommen werden, dass diese provozierende Militärübungen kurz nach den Treffen zwischen den Präsidenten von Aserbaidschan und Armenien gestartet wurden, die auf Initiative des russischen Präsidenten Vladimir Putin am 10. August in Sotchi, auf Initiative des US-Staatssekretärs John Kerry am 4. September in Wales und auf Initiative des Französischen Präsidenten François Hollande am 27. Oktober in Paris durch die Co-Vorsitzenden der Minsker Gruppe der OSZE organisiert wurden. An allen drei Treffen gab es einige positive Anzeichen für einen Fortschritt in den laufenden Friedensverhandlungen. Armenische Militärübungen in den aserbaidschanischen Gebieten entsprechen überhaupt nicht dem Geist dieser Treffen und den Bemühungen der Führung der Staaten der Co-Vorsitzenden der OSZE-Minsker Gruppe, untermauern darüber hinaus die Vertrauensbildung für eine politische Lösung für den Abzug armenischer Truppen aus den besetzten Gebieten von Aserbaidschan.






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